Ungesagt gefühlt
Sei mir nicht böse, dass ich es dir nicht persönlich sagen kann; ich vermisse dich. Ich habe lange gebraucht, um mich von meinen alten Fesseln zu befreien und mich auf dich einzulassen und ich glaube, ich bin jetzt bereit. Doch du bist es nicht und ich kann das verstehen, auch wenn ich traurig darüber bin. Ich kann es dir nicht sagen, weil ich möchte, dass du die Zeit hast, die du brauchst, um all deine Dinge zu verarbeiten. Ich möchte dich nicht gleich wieder verlieren. Ja, ich fühle mich gerade ein wenig verlassen, und weiß nicht, ob das eine Krankheit in meinem Kopf ist, ich somit allein damit bin und dieses Gefühl kennt oder es normal ist so zu empfinden. Du kannst nichts dafür; du bist für mich da, schützt und stärkst mich trotz all deiner Probleme, von den du jede Menge hast. Aber ich gebe zu, mir fehlt die Nähe zu einem Menschen, der so wie du, mich einfach so annehmen kann und es tut. Du bist so weit weg; wir haben kaum Gelegenheit uns zu sehen und dann auch noch seltener Alleine. Vielleicht habe ich dich verschreckt, vielleicht mache ich mir, wie du schon oft sagtest zu viele Gedanken. Vielleicht fehlt dir aber auch der Mut mir zu sagen, was du vielleicht manchmal denkst und empfindest, vielleicht, weil du mich nicht verletzten möchtest. Ja, das kann ich verstehen, den so geht es mir mit unserer gemeinsamen Bekanntschaft und mit einigen anderen Menschen. Ja, auch ich muss zudem immer noch an sie denken, die mich zehn Jahre begleitet und geprägt hat. Ob sie mein Zwilling ist, weiß ich nicht und werde ich vermutlich auch nicht herausfinden. Aber ich weiß, sie wird mich so schell nicht wieder verlassen, oder ich sie nicht.
Was soll ich bloß tun?
Was soll ich bloß tun?
Avatera - 17. Okt, 22:47
